ROBs Gedanken

96-FACHIDIOTENTEST 2005Teil: VII
61.)
Verletzungspech, Streit mit Trainer Lienen, immer weniger Einsatzzeiten: im Verlauf der Saison mutierte Thomas Christiansen vom TORero zum Stürmer von der traurigen Gestalt. Wie viele Bundesligatore gelangen dem Spanier für 96 in dieser Spielzeit?
a) Keines b) 2
c) 4 d) 6
Antwort: Nur zwei Erfolgserlebnisse blieben Christiansen in der Bundesliga vergönnt: am 11. Spieltag erzielte er den Führungstreffer beim 3:0 gegen seinen Ex-Club VfL Bochum, am 13. ebenfalls das 1:0 beim Sieg über Mainz 05 (2:0). Damit sollte der Knoten beim TORero aber nicht geplatzt, sondern hoffnungslos verschlungen sein


62.)
Freiburg verschoss gegen die Roten einen Elfer - der zweite gegen 96 verhängte Strafstoß der Spielzeit aber saß. Wer war der sichere Schütze?
a) Michael Ballack (FC Bayern) b) Ewerthon (BVB 09)
c) Marcelinho (Hertha BSC) d) Valerien Ismael (SV Werder)
Antwort: Bremens Valerien Ismael behielt am 5. Spieltag der Saison wie so oft die Nerven vom Punkt. Der 96-Fan wird sich erinnern, dass dem Elfmeter nach 20 Minuten ein Platzverweis für Zuraw wegen einer vermeintlichen Notbremse gegen Valdez vorausgegangen war. Das folgende 1:0 war der Anfang vom Ende - nach 90 Minuten stand es 3:0 für die Hausherren


63.)
Von Michael Tarnats Trainingscomeback nach längerer Verletzungspause ist folgendes Zitat von Trainer Ewald Lienen überliefert: "Tanne, es ist schön, dass Du wieder da bist, aber ..."
a) ...bitte halt´ die Fresse!" b) ...heute ist gar kein Training!"
c) ...geh´ erst mal auf die Körperfettanteil-Waage!" d) ...Du trainierst erst mal bei den Amas!"
Antwort: Irgendwie muss Tanne nach längerer Abwesenheit ein erhöhtes Mitteilungsbedürfnis gehabt und damit Lienens Vortrag gestört haben. Der Trainer bat den Oldie daher recht grob: "...bitte halt die Fresse!" Trotz der Veröffentlichung in der Presse wurde aus dem Zitat aber kein Eklat


64.)
Wer saß beim 1:0-Heimsieg gegen Schalke 04 am 6. Spieltag als Trainer der Gäste auf der Bank?
a) Ralf Rangnick b) Jupp Heynckes
c) Eddy Achterberg d) Charly Neumann
Antwort: Kurz war sie, die Amtszeit von Eddy Achterberg. Nach dem vierten Spieltag übernahm er als Interimslösung den Posten von Jupp Heynckes, fuhr darauf drei Siege in UEFA-Cup, Bundesliga und DFB-Pokal binnen einer Woche ein, bis es in Hannover die erste Niederlage setzte. Am folgenden Spieltag rückte der verrückte Holländer, der gerne etwa von Hühnerfell- statt Gänsehautatmosphäre in der Arena Auf Schalke sprach, bereits wieder ins zweite Glied - für den neu verpflichteten, 96-Fans nicht ganz gleichgültigen Ralf Rangnick


65.)
Gegen welches Land feierte Per Mertesacker 2004 sein Debüt in der Fußball-Nationalmannschaft?
a) Japan b) Südkorea
c) Thailand d) Iran
Antwort: Sehr beeindruckt zeigte sich Per vom überwältigenden Empfang in Teheran. Vor 100.000 Zuschauern im Stadion spielte er seine erste Partie für Deutschland gegen den Iran dann aber gewohnt ruhig. Auf der folgenden Asien-Reise gegen die drei anderen genannten Länder avancierte SuPer bereits zum Stammspieler


66.)
Welcher "Ex-96er" verschaffte als Losfee den Roten im Achtelfinale des DFB-Pokals Heimrecht gegen Borussia Dortmund?
a) Thomas Brdaric b) Gerald Asamoah
c) Dieter Schatzschneider d) Fabian Ernst
Antwort: "Schatz" ist für derartige Auftritte wahrscheinlich nicht mehr repräsentativ genug, Ernst und Asamoah scheiden aus, weil sie mit ihren Clubs selbst noch im Rennen waren. In der Tat war es also Thomas Brdaric - weshalb Ex-96er auch in Anführungszeichen stand. Sein damaliger Verein VfL Wolfsburg war übrigens in der ersten Runde ausgeschieden, obwohl er gewonnen hatte. In der Startelf war ein Nicht-EU-Ausländer zu viel, weshalb die Partie gegen die Wölfe gewertet wurde - der Anfang vom Ende für Manager Pander. Gegner waren übrigens die Amateure des 1.FC Köln - also Vorsicht, Ewald!


67.)
Gegen welchen Bundesligisten erzielte Daniel Stendel das Tor des Tages, nachdem er zuvor die halbe Abwehr mit einem Slalomlauf ganz alt aussehen lassen hatte?
a) SC Freiburg b) 1.FC Nürnberg
c) Arminia Bielefeld d) Hansa Rostock
Antwort: Gegen Freiburg und Rostock wurde nicht 1:0 gewonnen, das Tor gegen Nürnberg erzielte Kaufman - also konnte es nur Arminia Bielefeld sein. Zwei Abwehrspieler ließ Stendel dabei mit seinen typischen Haken ins Leere grätschen, um dann Torwart und Ex-BTSVer Mathias Hain mit einem Schuss ins kurze Eck zu düpieren - herrlich!


68.)
Verflixtes Wolfsburg: beim 0:1 setzte es die dritte Niederlage im dritten Auftritt der Roten an der Aller seit ihrem Wiederaufstieg. Dabei wurde 96 ein klarer Elfer verweigert, zweimal nur die Latte getroffen. Wer war beide Male der Pechvogel, der trotzdem zum "Spieler des Spiels" avancierte?
a) Silvio Schröter b) Steven Cherundolo
c) Julian de Guzman d) Nebojsa Krupnikovic
Antwort: Sein bestes Saisonspiel für Hannover 96 absolvierte Steven Cherundolo in Wolfsburg laut Kicker. In der Tat lief der US-Amerikaner auf seiner rechten Seite unermüdlich auf und ab, kam dabei zweimal aussichtsreich vor das gegnerische Tor und traf dabei jeweils nur den Querbalken


69.)
Mit welcher Geschichte verblüffte Torschütze Jiri Kaufman die Presse nach dem 2:0 in Kaiserslautern?
a) Er spielte bis 18 Eishockey b) Er sollte wegen Heuschnupfen mit Fußball aufhören
c) Er sollte eigentlich ein Mädchen werden d) Er wollte eigentlich Torwart werden
Antwort: 96, Deine Tschechen! Kaufman erzählte nach seinem Tag am Betzenberg, er sollte eigentlich ein Mädchen werden, seine Mutter hatte bereits die Ohrringe gekauft. Er mutmaßte weiter ganz offenherzig, dass er möglicherweise wegen dieser Tatsache oft als zu weich auf dem Platz erscheine. Nächste Saison wird Kaufman für den Karlsruher SC auflaufen - wieder ein Tscheche weniger bei den Roten


70.)
Welche "Jubel-Geste" des spät eingewechselten Clint Mathis Richtung Trainer Lienen ließ nach dem 1:0 gegen Schalke das Verhältnis zwischen beiden endgültig auf den Tiefpunkt gelangen?
a) "Scheibenwischer" b) demonstratives Abwinken
c) Griff in den Schritt d) "Stinkefinger"
Antwort: Stinksauer war der Amerikaner über seinen Kurzeinsatz, da kam ihm der Treffer gerade Recht, um dem Trainer mit einem deutlich zu sehenden Griff in den Schritt mal zu zeigen, was er davon hielt. Dass er damit zu weit gegangen war, machte ihm Ewald Lienen gleich nach Abpfiff in einer Ansprache klar. Später versuchte Mathis vor der Presse die Wogen zu glätten, indem er behauptete, er habe mit der besagten Geste und dem darauf folgenden Tippen auf die imaginäre Uhr am Handgelenk lediglich deutlich machen wollen, wie sehr es Zeit gewesen sei - eben "fucking time". Mathis´ Zeit in Hannover aber war damit trotzdem abgelaufen


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